Die Ausbildung zum Priester orientiert sich an den Vorgaben der katholischen Kirche und an den Regelungen der Deutschen Bischofskonferenz. Sie verbindet die persönliche und geistliche Entwicklung mit theologischer Bildung, pastoraler Praxis und der Vorbereitung auf den priesterlichen Dienst.
Grundlegende Orientierung geben dabei die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils und des päpstlichen Lehramtes. Für die Priesterausbildung in Deutschland werden diese Vorgaben durch die Regelungen der Deutschen Bischofskonferenz konkretisiert. Die aktuelle Ratio Nationalis Institutionis Sacerdotalis von 2026 bildet dabei den verbindlichen Rahmen für die Priesterausbildung in den deutschen (Erz-)Diözesen. Sie versteht Ausbildung als einen ganzheitlichen, gemeinschaftlichen und auf die Sendung der Kirche ausgerichteten Prozess, in dem neben theologischen und pastoralen Kompetenzen insbesondere die menschliche und geistliche Reifung im Blick ist.
Die folgenden Dokumente geben Einblick in die theologischen, kirchenrechtlichen und pädagogischen Grundlagen der Priesterausbildung. Sie beschreiben das Verständnis des priesterlichen Dienstes, Fragen der Berufung und Eignung sowie die Gestaltung und Zielsetzung der Ausbildung.
